Mittwoch, 15. August 2007

Speed-Sightseeing

Die Jugendherberge, in der wir sind, ist extrem cool.
Wir sind in einem 8-Bett-Zimmer mit 2 Iren, einer Ukrainerin, 2 Franzosen und 1 Argentinierin. Wir haben in den letzten 2 Tagen sehr viele nette Leute kennengelernt, mit denen wir auch ein (oder vielleicht auch mehr :-)) Bier getrunken haben.

Gestern haben wir es doch tatsächlich geschafft, Berlin in ca. 8 Stunden zu besichtigen.
Ich denke mal, die bekannten Attraktionen sind den meisten hier bekannt, deswegen schreibe ich nun über das, was mich am stärksten beeindruckt hat: Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Die gesamte Größe des Feldes beträgt 19.073 m².
Es sind insgesamt 2711 Stehlen, die alle gleich breit und lang sind, aber unterschiedlich hoch sind; von 0 bis 4 Metern.
Dort ist auch noch eine Ausstellung zu finden, die ebenfalls den ermordeten Juden gewidmet ist.

Berlin

Montag, 13. August 2007

Berlin, Berlin

Wir sind in Berlin angekommen; wir versuchen gerade alle restlichen Fotos hochzuladen, was leider nicht funktioniert. Sie werden entweder später folgen, oder dann eben morgen.
Diejenigen, die bei der Kilometerumfrage unter 2000 geschätzt haben, haben inzwischen verloren; dieser Wert wird mit Sicherheit überstiegen.
Ach ja, wer Kommentare schreiben will, muss sich NICHT anmelden; diese können auch anonym abgegeben werden. (Wir freuen uns über jeden Kommentar, beziehungsweise ist das ein BEFEHL an unsere Münchner hier ;-))
Bis dann,


Stefan und Thomas

Hansesail

Nach unserer Ankunft bei Familie Dörre sind wir nach einem kleinen Happen (GRILLPARTY!) direkt zur Hansesail nach Rostock und Warnemünde.
Wir waren überrascht, dass die Bahn doch fährt. Angekommen in Rostock (schnelle Stadtbesichtigung durch unseren Touristguide Tini) waren wir überwältigt von den, naja, Schiffe kann man das eigentlich nicht mehr nennen, eher Hochhäusern!
Doch eine Steigerung war doch noch drin: Warnemünde.
Dort angekommen sahen wir Kreuzer, Fähren und Viermaster.
Wir legten uns an den Ostseestrand (windig, aber nicht annähernd so wie an der Nordsee) und sind in den Genuss eines Feuerwerks gekommen. Irgendwie ist immer was los, wenn wir irgendwo hinfahren.

Am nächsten Tag zeigte uns Tini ihre Heimatstadt Güstrow, wo wir einen Kirchturm mit dem wohl engsten Treppenhaus der Welt bestiegen haben.
Nach einem köstlichen Mittagessen (Frühabendessen) haben wir Tinis Bruder Maik eingepackt und sind an den Inselsee in Güstrow gefahren, wo wir noch einen schönen Sonnenuntergang erleben durften, und danach den Stefan mit einem sandigen Volleyball ärgern konnten :-).

Auf diesem Wege noch mal herzlichen Dank an die komplette Familie Dörre, die uns so kurzfristig königlich bewirtet hat.

Hansesail


Güstrow


Tini's Bilder

Hamburg 2.0

Nach dem durchaus stressigen Tag in Hamburg haben wir keine wirklich lange Pause eingelegt, sondern haben uns gleich (15:00, Schlaf brauchten wir dann doch noch nach der durchzechten Nacht) wieder ins Getümmel gestürzt.
Nach der HVV-Hafenrundfahrt sind wir durch den alten Elbtunnel gegangen, der sich für Autofahrer als sehr kompliziert herausstellen kann (Breite: Autobreite).
Danach haben wir eine Wandertour durch die Speicherstadt mit anschließendem Besuch im Miniaturwunderland gemacht.
Aufgrund des schlechten Wetters haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen Transformers im cinemaxx anzusehen.
Den Tag haben wir dann auf der Reeperbahn ausklingen lassen, wo dann zum wiederholten Male irgendwelche jungen Frauen mit uns was Unternehmen gehen wollten.

Am nächsten Tag sind wir dann zur Ostsee aufgebrochen.

Nochmal herzliche Grüße und Danke an die Familie Holstein für die nette Verköstigung und Unterkunft.

Hamburg 2.0

Freitag, 10. August 2007

Augustiner goes Hansestadt!

Der 2. Tag in Hamburg war mit Abstand der anstrengenste unserer Tour, doch wir haben viel erlebt:

Zunächst sind wir mit der Fähre (die ist bei den öffentlichen Verkehrsmitteln im Preis inbegriffen!) zur Altstadt gefahren, wo wir zuerst den Michel besucht haben, und dort auch mit dem Lift auf den Turm hochgefahren sind.
Danach sind wir zur Alster und sind zum Mittagessen in den Friesenkeller eingekehrt; ein sehr nettes Lokal direkt an der Alster.
Dann haben wir einige Szeneviertel in Hamburg angesehen (Schanzenviertel, Karolinenviertel, ...).
Man merkt schon, die Gegenden in Hamburg haben einfach einen anderen Flair.
Da sind einfach extrem viele Kulturen gesammelt auf einem Fleck.
Über die oben genannten Viertel sind wir zum kultigsten Stadion der Welt gegangen: Das Millerntor!
Leider konnten wir nicht rein. Auf die Frage bei einem Lieferanten, ob man das Stadion besuchen kann, bekamen wir die Antwort: "Ist doch nur ein Kack-Stadion, ich bin HSV-er!" :-)
Als wir schon ziemlich kaputt waren, sind wir in eine Strandbar an der Elbe gegangen, in der wir etwas getrunken haben.
Dann kam der Knüller des Tages:
Wir machten uns auf den Weg zur Reeperbahn, wie es uns der Türsteher der Strandbar beschrieben hat...
Da schlendern wir ahnungslos die Straße entlang, und auf einmal sprechen uns ein Haufen junge leichtbekleidete Frauen an. (Gott sei Dank war es warm, sonst hätten die sich bestimmt erkältet) Ich weiß auch nicht, was die wollten; eine hat mit mir für 30 Euro was trinken gehn wollen, also wirklich total komisch.
Nachdem wir die Reeperbahn abgegangen sind, haben wir den Pudelclub besucht, der uns von nem Mitarbeiter aus nem Plattenladen im Karolinenviertel empfohlen wurde. Danke nochmal dafür; und dort konnte man, unfassbar, aber wahr, ein AUGUSTINER bestellen. (HEIMAT!)
Dort haben wir dann auch den Rest des Abends verbracht.


Hamburg

Scheiß Wetter!

Am zweiten Tag in Norddeich mussten wir feststellen, dass ein Tag am Meer ziemlich ungemütlich sein kann, wenn man in Deutschland ist.
Da würde ich in Italien mein Geld zurückverlangen.
Durch das schlimme Wetter fiel unsere geplante Wattwanderung buchstäblich ins Wasser, und wir konnten nur 1 Ziel unseres Aufenthalts an der Nordsee erledigen: Der Besuch bei der Seehundaufzuchtstation. Mei, waren die süss. Wenn ich einen mitnehmen hätte können, dann hätte ich das auch gemacht.

Danach ging es weiter in Richtung Bremen, wo wir kurz die Altstadt und das Weserstadion besucht haben. (Wo sind Klose und Rehagel geblieben?)

Von Bremen ging es dann direkt Richtung Hamburg, wo wir bei Babsi Holstein unterkommen konnten, einer sehr netten Freundin und Arbeitskollegin meiner Mutter.

Nochmals vielen Dank für Die Unterkunft und die Verpflegung.


Am Abend haben wir uns dann noch kurz die Stadt angesehn, bis wir dann erschöpft ins Bett gefallen sind.

Norddeich - Bremen


Hallo Echo...

...Hallo OTTO!

Als wir einen kurzen Zwischenstop in Emden einlegten, sind wir zufällig am Otto-Huus stehen geblieben.
Dort sahen wir einen sehr witzigen Ottifanten; ich glaub, ich könnt mich noch Stunden hinstellen.
Danach fuhren wir weiter Richtung Norddeich, wo wir uns ein Zimmer für 1 Nacht einrichten konnten.
Das Zimmer war dann auch direkt am Meer und dem sagen wir mal "nicht unbedingt lauten Kurort" (ab 23 Uhr kams uns so vor, als wären wir in nem Horrorfilm, wo alle verschwunden sind).

Emden-Norddeich